Zur Zeit scheine ich von einer echten Pechsträhne verfolgt zu sein. Alleine in der letzten Woche beglückten mich 2 meiner CD-Regale damit, nach 7 Jahren einfach mal so mir nichts, dir nichts, von der Wand zu fallen. Natürlich nicht, ohne einiges an Schaden anzurichten. (Und hier spreche ich nicht von Hunderten von zerkratzten CDs mit ruinierten Jewel Cases...)
Am Freitag dann, nachdem ich meinen "Windows"-Fehler insoweit eingegrenzt hatte, dass ich wusste, dass es sich um ein Problem meiner Datenplatte handelt und ich umgehend Maßnahmen zur Datensicherung ergreifen wollte, weigerte sich die Platte dann zu kooperieren. (Vor der Sicherung, selbstredend!) Das Filesystem hatte den Geist aufgegeben. Warum? Keine Ahnung. Die S.M.A.R.T.-Analyse läßt auf ein defektes SATA-Kabel schließen. Doch irgendwie fällt es mir schwer, das zu glauben. Nachdem Knoppix, INSERT und Co auf meinem Rechner beharrlich den Dienst verweigerten ("Can't find KNOPPIX, INSERT, grml, etc. filesystem, sorry!") und die Platte auch sonst unter Linux nicht zu lesen war, investierte ich mangels 2. Platte >500 GB in ein Datsensicherungstool (RStudio), das mir und meinen Daten gehörig den Allerwertesten gerettet hat. Lediglich große Teile meiner eMails weilen in den ewigen Jagdgründen. (Hinweis an alle, die noch auf eine Antwort warten: Bitte Mail nochmal an mich senden!).
Zur Zeit sitze ich mehr oder weniger unentspannt hier an meinem PC und warte darauf, dass meine Datenplatte formatiert wird. Ein unangenehmes Gefühl. Ob ich wirklich alles gesichert habe? Ich kann nur hoffen. Und auch darauf, dass meine Pechsträhne endlich ein Ende findet.