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Gwendolyn's Weblog

Dienstag, 23.06.2009

Stapelweise Dateiendungen ändern

Oh Mann, jahrelang macht man sich einen fertig, seine m4a in m4b-Dateien umzubenennen, um dann zu erfahren, dass es mit der Windows Eingabeaufforderung (cmd) soooo einfach geht:

ren *.m4a *.m4b

Da macht da Hörbücher hören gleich doppelt so viel Spaß. :) Und ich ärgere mich nicht mehr, dass iTunes das nicht direkt so erzeugen kann...

In der Powershell ist es übrigens nicht ganz so einfach:

get-childitem -Path *.m4a | rename-item -NewName {$_.name -replace ".m4a",".m4b"}

Vorher testen kann man das Ganze mit angehängtem -whatif:

get-childitem -Path *.m4a | rename-item -NewName {$_.name -replace ".m4a",".m4b"} -whatif


Montag, 10.03.2008

Verzweigung zu optionalen Folien in PowerPoint

Wie man aus der Überschrift vielleicht erkennen kann, sitze ich gerade fleißig an meinem Kolloquiums-Vortrag. Nachdem ich bei meinem gestrigen Stotter-Testlauf eine von Toms Zwischenfragen nicht ausreichend beantworten konnte, entschied ich mich zu Dwights Taktik, eine optionale Folie in PowerPoint einzubinden, die nur dann angezeigt wird, wenn ich auf einen entsprechenden Link klicke.

Da sich diese Vorgehen nicht unbedingt intuitiv erfassen lässt, hier eine kleine Anleitung:

  1. Die optionale(n) Folie(n) am Ende (also hinter der letzten Folie) der Präsentation erstellen.
  2. Einen Hyperlink einfügen, das kann eine Grafik oder ein Text sein und diesen dann im Kontextmenü zum Hyperlink machen.
  3. Als Linkziel "aktuelles Dokument" und dann die optionale Folie auswählen. (Hört man an dieser Stelle auf, springt die Präsentation zwar zur zusätzlichen Folie, danach aber nicht wieder zur verzweigenden Folie.)
  4. Unter Bildschirmpräsentation -> Zielgruppenorientierte Präsentation wird nun eine neue Präsentation erstellt, die nur die "normalen" nicht aber die optionalen Folien erhält.
  5. Unter Bildschirmpräsentation -> Bildschirmpräsentation einrichten wird nun die eben erstellte zielgruppenorientierte Präsentation ausgewählt und der Radiobutton aktiviert.
  6. Abspeichern und fertig. :)

Montag, 14.01.2008

Im Reader kommentieren

Note to self: Wenn man PDF-Dokumente erstellt, die andere im Reader kommentieren können sollen, muss man das explizit mit angeben. In Acrobat 8 findet man das unter

Kommentare -> Zum Kommentieren in Adobe Reader aktivieren...

Es reicht nicht, ein normales, ungesichertes Dokument zu erstellen. Wieder was gelernt. ;)


Donnerstag, 29.09.2005

iTunes Bewertungen konservieren

Gerade hat mir KrazyKat eine absolut geniale Lösung für eine dauerhafte Sicherung der iTunes Bewertungen genannt. Und zwar speichert man die Bewertung zusätzlich in dem BPM-Feld der ID3-Tags. Damit das nicht so viel Arbeit ist, legt man sich intelligente Playlisten an für die Bewertungen und zwar mit den folgenden Kriterien:

"Meine Wertung ist " UND "BPM ist nicht 1" "Meine Wertung ist *" UND "BPM ist nicht 2" usw.

Nun noch ein Häkchen bei "Automatisch aktualisieren" setzen.

Allen Stücken in den Playlisten kann man nun gleichzeitig den zum Rating passenden BPM-Wert zuweisen. Und wenn man das einigermaßen regelmäßig macht, muß man sich keine größeren Sorgen mehr machen, wenn einem mal die iTunes-Bibliothek abraucht. Genial. Ich glaube nicht, daß irgendwer das BPM-Feld wirklich braucht... (außer Tanzlehrern vielleicht...) Ansonsten: allen Fans des BPM-Feldes in den ID3-Tags: Dickes sorry!

Den Original-Thread zu dem Thema gibt es hier.


» [Mehr]


Mittwoch, 14.05.2003

Stitcher-Tutorial

Da ich mehrere Anfragen bezüglich der Stitcherei bekommen habe, hier ein kleines Tutorial, wie man Bilder stitcht. Verwendet habe ich das Programm "Stitcher" von der Firma REALVIZ.

  1. Fotos möglichst im Hochformat und unbedingt auf einem Stativ machen. Die Position des Stativs darf sich während der ganzen Zeit nie ändern, lediglich die Kamera darf rotiert und gekippt werden. Keinen zu starken Weitwinkel verwenden.
  2. Angrenzende Fotos müssen mit mindestens 50% Überlappung fotografiert werden, bei wenigen Details sogar mit noch mehr.
  3. Alle Fotos in Stitcher importieren.
  4. Das 1. Foto (aus der mittleren Reihe) in das Bearbeitungs-Fenster ziehen.
  5. Ein angrenzendes Bild ebenfalls in das Bearbeitungs-Fenster ziehen. Mit Shift + bzw. Shift - kann der Radius der Kugel angepaßt werden. Bild 2 über Bild 1 legen, so daß sie übereinanderpassen. Tools -> High Distortion -> Calibrate um bei allen Fotos die Verzerrung rauszurechnen. (Dieser Schritt kann nur einmal ganz zu Beginn gemacht werden. Deswegen ist es wichtig, alle Fotos direkt zu Beginn zu importieren)
  6. Das nächste Foto ins Bearbeitungs-Fenster ziehen und mit dem vorhergehenden überlappen. Stitch -> Stitch Image (oder aber Enter) Wenn sich der Rahmen grün gefärbt hat, ist alles ok. Kommt eine Fehlermeldung s. Punkt 11.
  7. Schritt 6 wiederholen bis alle Fotos aus dem 1. Ring gestitcht sind und eine Überlappung mit dem 1. Foto hergestellt werden könnte.
  8. Zum Schließen des Rings (ist nur beim 1. Ring erforderlich): Stitch -> Close Panorama, nun das letzte Foto über das 1. ziehen und mit Return bestätigen.
  9. Nun den darüberliegenden Ring stitchen, danach den darunterliegenden (oder umgekehrt), wichtig ist, daß abwechselnd oberhalb und unterhalb gestitcht wird.
  10. Falls es nötig sein sollte, die Bilder zu rotieren, kann das mit der rechten Maustaste bei gedrückter Shift-Taste passieren. Um die ganze Szene zu schwenken hält man die Alt-Taste gedrückt und klickt mit der linken Maustaste.
  11. Bei einer Fehlermeldung ist es wichtig, keinen Force-Stitch vorzunehmen, da die nachfolgenden Berechnungen u.U. falsch sind. Besser ist es das Bild neu zu positionieren und neu zu stitchen. Hilft das nicht, kann das Bild vorerst ausgelassen und das nachfolgende gestitcht werden.
  12. Ist alles fertig gestitcht jkann gerendert werden: Render -> Render, Type Cubic QTVR Quicktime 5 mit Quicktime 3D muß installiert sein.
  13. Bei Geister-Artefakten: Tools -> Artifact Removal verwenden und den auszuschließenden Bereis des verrutschten Fotos eingrenzen. Fenster schließen und neu rendern.

Samstag, 15.06.2002

Lichtschwerter

Aus aktuellem Anlaß habe ich mich entschieden ein Lichtschwerter-Tutorial zu verfassen :-) Damit jeder sehen kann wie einfach das ist. Und weil das soviel Spaß gemacht hat, habe ich bei dieser Gelegenheit gleich eine Kategorie Tutorials eingeführt, damit ich motiviert bin, sowas häufiger zu machen.

1. Schritt: geeignetes Bild wählen Gut ist ein Bild, wo jemand schon einen Stab oder ähnliches in der Hand hält. Am besten etwas, das genau den Griff hat, den man dann später verwenden möchte. Bei einem Film ist ein Stab unverzichtbar, damit man sich bei den unterschiedlichen Perspektiven, Entfernungen und Handhaltungen nicht in der Länge oder Richtung verhaut. Das sieht dann komisch aus. Sally hier hat keinen Stab, aber es geht natürlich auch ohne. Den Griff müßt Ihr Euch denken, dafür habe ich keine Zeit mehr...
2. Schritt: Lichtschwert zeichnen Mit dem Linienzeichner (ab Photoshop 6) zeichnet man dann die Grundform für das Lichtschwert in gewünschter Länge und "Durchmesser". Danach rendert man die entsprechende Ebene. Bei anderen Bildbearbeitungsprogrammen reicht es, eine neue Ebene anzulegen und dann eine weiße Linie zu zeichnen. Es ist zwingend notwendig, daß sich die Linie in einer eigenen Ebene befindet. Nun kann man bei großer Vergrößerung die Schwertspitze noch ein wenig abrunden, damit es "echt" aussieht.
3. Schritt: Lichtschwert leuchten lassen Als letzten Schritt wendet man noch die Funktionen "Schein nach außen" und "Schatten nach innen" an. In beiden Fällen habe ich einen dunklen Blauton gewählt. Welche Werte man für "Größe" und "Unterfüllen" wählt, dafür gibt es kein Patentrezept, man muß es einfach ausprobieren, da es von der Größe des Schwertes abhängt. Wichtig ist allerdings, daß der Wert für "Größe" höher ist, als der für "Unterfüllen", da sonst der Lichtschein zu einem dicken Balken wird.

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