Jetzt in diesem Moment treten drei meiner Mammutbäumchen (zusammen mit einer ziemlich ausführlichen "Bedienungsanleitung") ihre 2 Stunden lange Reise in ihr zukünftiges Heim an. In Minden, bei Dwights Schwester Inga, ihrem Mann Michael und ihren beiden Söhnen Nico und Fabio werden ein Berg-, ein Küsten- und ein Urweltmammutbaum in die freie Wildbahn entlassen. Die erste Zeit aus Sicherheitsgründen in angemessen großen Töpfen, werden sie irgendwann ihre Wurzeln in den Garten der Familie ausstrecken können. Ein spannender Moment für meine Bäumchen, die sich in Minden hoffentlich sehr wohl fühlen. Auf dass sie allen dort viel Freude bereiten!
Donnerstag, 04.10.2007
Mammutbäume auf großer Fahrt
Samstag, 09.06.2007
Freitag, 30.03.2007
Happy 1st Birthday
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Insgesamt haben sich die Bäumchen am besten entwickelt, die ich zuerst auf den Balkon gepflanzt hatte und die im Hausflur überwintert haben, direkt gefolgt von der Gruppe, die den Winter auf dem Küchenfensterbrett verbracht hat und erst jetzt auf den Balkon gezogen ist. Die Gruppe von Bäumen, die ab September in einem Balkonkasten einzog und die auch dort überwinterten liegt auf dem dritten Platz und die Gewächshausbäumchen sind insgesamt eher mickrig geblieben und bilden das Schlußlicht. Nun hoffe ich, daß sich meine kleinen Mammutbäumchen auch in ihrem 2. Jahr so gut weiterentwickeln, so daß ich sie bald rauspflanzen kann. :)
Donnerstag, 01.03.2007
Das erste Grün
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Allerdings befinden sich alle meine Bäume derzeit noch im Exil, da ich mich nicht traue, sie schon dem wechselnden Wetter auszusetzen. Laut 100jährigem Kalender (der zugegebenermaßen dieses Jahr noch nicht 1x gestimmt hat) soll es Ende März noch einmal richtig kalt werden. Nun bin ich unschlüssig, wann ich das Risiko eingehen soll, sie auf ihren Stammplatz im Balkonkasten zu setzen.
Insgesamt kann ich sagen, die Hausflur-Bäume haben den Winter am allerbesten überstanden, sie sind auch nach wie vor am weitesten in ihrer Entwicklung fortgeschritten. Balkonwand- und Gewächshausbäume haben sich kaum verändert, auch hier haben die Urweltmammuts ihre Nadeln/Blätter abgeworfen, wie sich das für Urwelt-Mammuts eben so gehört. Auch sie entwickeln gerade die ersten zaghaften Knospen. Sichtlich am schlechtesten haben den Winter die Bäumchen auf meiner Küchenfensterbank verbracht. Angefangen von Schimmelbefall, fauligen Spitzen, massiven Vertrocknungserscheinungen und allgemeiner Lebensunlust ist alles dabei. Noch leben sie zum großen Teil, sobald das Wetter mitspielt werden auch sie in den Balkonkasten umziehen. Vorher-/Nachher-Bilder gibt es dann vermutlich im nächsten Eintrag, wenn alle Bäumchen wieder ihre Stammpositionen eingenommen haben.
Montag, 11.12.2006
Sonntag, 19.11.2006
Der Winter naht
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Um ganz sicher zu gehen, stattete ich gestern den in meiner Straße lebenden Bäumen einen Besuch ab, und siehe da, auch deren Laub ist bereits gelb-braun geworden. Das beruhigt mich zwar etwas, aber Sorgen mache ich mir trotzdem. Und die hören auch erst wieder auf, wenn der Frost diesen Winter durch ist und die Bäume nächstes Frühjahr noch leben.
Montag, 11.09.2006
Endsommerbericht
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Alles in allem bin ich sehr zufrieden mit meinem bisherigen Erfolg, Berg- (2), Küsten- und besonders die Urweltmammutbäume (2) sind viel größer geworden, als ich es je zu hoffen gewagt hätte.
Sehr deutlich kann man schon die Unterschiede der Nadeln erkennen. Während der Urweltmammutbaum die Nadeln gegenüberliegend angeordnet hat, sind sie beim Küstenmammutbaum versetzt. Von beiden Bäumen sehen die Nadeln eher wie Blätter aus und fühlen sich auch so an. Einzig der Bergmammut hat nadelartige Nadeln, auch wenn sie eher weich sind.
Langsam aber sicher mache ich mir nun Gedanken, wie ich meine kleinen Bäumchen lebend über den Winter bringe. Die Blumenkästen von draußen wieder hereinzuholen scheint mir keine gute Idee zu sein. Deswegen werde ich die Balkonkästen mit feuchtem Laub bedecken und an die Hauswand stellen, dort sollte die Temperatur auch im Winter nicht unter 0°C sinken. Die Bäume im Gewächshaus bleiben einfach wo sie sind, genau wie die in der Küche. Dort werde ich allerdings die Heizung nicht so sehr aufdrehen. Jetzt wo die Bäumchen nicht mehr so anfällig gegenüber Schimmel, Krankheiten, Ungeziefer und dem Vertrocknen sind, scheint mir die Überwinterung die nächste wirklich große Hürde zu sein...
Freitag, 18.08.2006
Baumbestimmung
Weiß zufällig jemand, was das für ein Baum ist? Die Ähnlichkeit zu einem Mammutbaum ist ja schon irgendwie frappierend. Gerade daher wüßte ich schrecklich gerne, wie dieser Baum heißt, zumal unsere halbe Straße damit bepflanzt ist. Die von mir ausprobierten Baumbestimmungsseiten im Netz haben mich irgendwie nicht weiter gebracht, zumindest unter dieser Blattform findet man nur sehr wenig. Weiß jemand vielleicht, um was für einen Baum es sich handelt, oder kann mir eine tolle Baumdatenbank empfehlen?
Samstag, 01.07.2006
Erste Auswilderungsversuche
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Mittwoch, 14.06.2006
2. Anlauf
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Als dann meine erste Samenlieferung bei mir eintraf (ja, ich erwarte noch eine weitere), pflanzte ich diese Samen dann wie es sich gehört nicht in ein Gewächshaus, sondern in Blumentöpfe mit einer ordentlich dimensionierten Wasserschale darunter. Und der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten, schon nach weniger als einer Woche sind schon die ersten Keime zu sehen. Ich bin begeistert. :) Nun hoffe ich, daß sich die Mini-Joshuas ähnlich gut weiterentwickeln wie die Mammutbäumchen.
Montag, 05.06.2006
Der erste Umzug
Heute hatten einige der gar nicht mehr so ganz kleinen Mammutbäumchen ihren großen Tag. Sie sind in ihr vorläufiges neues Zuhause umgezogen. Wenn sie sich gut eingelebt haben, dürfen die restlichen Bäumchen nachkommen, wenn nicht war es wohl noch zu früh für den Auszug... Hoffen wir das beste.
Freitag, 05.05.2006
BoB - Best of Bäumchen
Der 30. April war der Stichtag, doch ich habe mich ziemlich schwer getan, meine Sprößlinge zu fotografieren. Irgendwie ist das ganz schön schwer mit einer Digicam mit Autofokus. Hier tut einige Übung not, deswegen präsentiere ich also in unscharf und überbelichtet meine Best of Bäumchen. :)
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(Von Links nach rechts: Bergmammutbaum, Küstenmammutbaum und Urweltmammutbaum)
Donnerstag, 20.04.2006
Es grünt so grün...
Meiner allgemeinen Faulheit in den letzten Tagen ist das Posten meiner Mammutbaum-Fortschritte zum Opfer gefallen. Und diese entwickeln sich prächtig. Ebenso wie der Schimmel... *grummel*
Inzwischen sind nach dem ersten Urwelt-Mammutbaumsamen auch schon weitere gekeimt, auch die Berg- und Küstenmammutbaumsamen konnten sich zumindest teilweise zum Keimen aufraffen. Ich kann schon ein ganz klares Fazit zum Thema Erde ziehen. Die schlechtesten Keimergebnisse gepaart mit dem meisten Schimmel haben mir die kleinen Torf-Töpfchen (Jiffy) gebracht. Spitzenreiter mit dem wenigsten Schimmel und den besten Keimen ist definitiv die Kokosfaser. Sie riecht zwar etwas muffig, aber Schimmel hat sich wirklich nur ganz wenig gebildet. Irgendwo dazwischen, aber auch mit deutlicher Schimmelbildung siedelt sich die Aussaat-Erde an. Hoffentlich richtet der Schimmel keinen allzugroßen Schaden an, ich lüfte inzwischen sehr viel häufiger als alle 3 Tage (eher mehrfach am Tag) und ich drücke auch den Schimmel platt, wie mir geraten wurde. :) Ich hoffe doch sehr, daß das was bringt, so gerne tatsche ich nämlich nicht in dem Zeug rum. ;)
Sonntag, 09.04.2006
Erster ;)
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Dienstag, 04.04.2006
Das vierte Element... Feuer
Bis ich das erste mal meinen eigenen Garten in Brand stecken darf ;), um die Fortpflanzung der Mammutbäume zu gewährleisten ist es noch ein Weilchen hin. Doch die Bäume brauchen dazu tatsächlich Feuer. Die Zapfen der Mammutbäume hängen in ziemlich großer Höhe und erst wenn es dort richtig schön warm wird, öffnen sich diese und die Samen fallen zu Boden. Asche ist zudem ein idealer Nährboden für die Samen. Doch das Feuer hat noch eine weitere Funktion... durch seine viele cm dicke Rinde ist der Mammutbaum selbst exzellent gegen das Feuer geschützt, seine weniger großen Konkurrenten (z.B. Douglastannen) hingegen nicht. Der Bestand an Bäumen im Wald wird also deutlich dezimiert, es bleiben mehr Platz und Nährstoffe für die riesigen Mammutbäume. Und durch die Ausdünnung fällt natürlich auch deutlich mehr Licht auf die Samen.
Etwa alle 25-30 Jahre ist so ein Feuer angesagt. In den amerikanischen National- und Stateparks, wo die Mammuts heimisch sind, wird ca. alle 30 Jahre ein kontrolliertes Feuer gelegt, um die Fortpflanzung der Baumriesen zu garantieren. Und Smokey der Bär? Naja, der schaut dann einfach mal weg...


























