Freitag, 27.04.2007
Samstag, 24.03.2007
Der Prophet
Immer mal wieder, wenn mich ein Thema besonders beschäftigt, lese ich den dazu passenden Text im "Propheten" nach, weil ich dieses Buch sehr mag und ich in vielen der Texte etwas finde, was ich vielleicht vorher nicht so gesehen habe. So auch gestern, als ich mir die Stelle über die Freundschaft wahrscheinlich zum x-ten Male durchgelesen habe.
Nach wie vor ist allerdings der Teil über die Kinder der schönste und wie ich finde treffenste im gesamten Buch, und ist auch der Grund, warum ich dieses Buch vor vielen Jahren überhaupt geschenkt bekam.
Damals hatte ich eine Freundin Steffi, mit der ich zusammen bei Starlight Express im "Fronthouse" gearbeitet habe. Ihre Theater AG führte das Stück "Frühlings Erwachen" auf, in der Steffi die Wendla spielte. Links von der Bühne hing ein Bettlaken, auf dem der Text über die Kinder aufgemalt war, sehr liebevoll in der unverwechselbaren "Steffi-Schrift". :) Der Text gefiel mir auf Anhieb und wir redeten noch den ganzen Abend über das Stück und auch über "den Propheten". Zu Weihnachten schenkte sie mir dann das Buch.

Von den Kindern
Eure Kinder sind nicht eure Kinder.
Sie sind die Söhne und die Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selber.
Sie kommen durch euch, aber nicht von euch,
Und obwohl sie mit euch sind, gehören sie euch doch nicht.
Ihr dürft ihnen eure Liebe geben, aber nicht eure Gedanken,
Denn sie haben ihre eigenen Gedanken.
Ihr dürft ihren Körpern ein Haus geben, aber nicht ihren Seelen,
Denn ihre Seelen wohnen im Haus von morgen, das ihr nicht besuchen könnt, nicht einmal in euren Träumen.
Ihr dürft euch bemühen, wie sie zu sein, aber versucht nicht, sie euch ähnlich zu machen.
Denn das Leben läuft nicht rückwärts, noch verweilt es im Gestern.
Ihr seid die Bogen, von denen eure Kinder als lebende Pfeile ausgeschickt werden.
Der Schütze sieht das Ziel auf dem Pfad der Unendlichkeit, und Er spannt euch mit Seiner Macht, damit seine Pfeile schnell und weit fliegen.
Laßt euren Bogen von der Hand des Schützen auf Freude gerichtet sein;
Denn so wie Er den Pfeil liebt, der fliegt, so liebt Er auch den Bogen, der fest ist.
Samstag, 24.02.2007
Dienstag, 18.10.2005
Meine erste Tastatur :)
Jaja, ich habe es mal wieder geschafft und eine Tastatur ruiniert. Und wegen akuter Tastaturknappheit mußte ich auf ganz altes Material zurückgreifen. Hach, mein erster Rechner... es mußte ein Escom sein, denn dort gab es schwarze PCs. Alles was davon noch übrig ist, ist diese Tastatur, die seit Jahren im Schrank rumgammelt. Sie schreibt sich auch irgendwie ein bißchen eingestaubt...

Dienstag, 16.11.2004
Miss you!
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Samstag, 13.11.2004
Geweckt durch den Bergkönig
Ich liebe es durch das Klingeln des Telefons geweckt zu werden. Dieser wunderbar unaufdringliche Klang stimmt mich jedesmal wirklich gut gelaunt und verspricht einen gelungenen Tag. Nagut... das war gelogen. Ich hasse Telefonklingeln, Telefone und das Telefonieren. Zumindest in den allermeisten Fällen. (Nachzulesen hier und hier, allerdings bestätigen Ausnahmen die Regel.)
Jedenfalls hatte ich vor Jahren eine absolut geniale Idee, wie ich mein Telefonproblem zumindest ansatzweise lösen kann. Dazu braucht es nur eine sehr große Anzahl von Telefonnummern, die man von der Telekom jedoch problemlos bekommt (10 Stück gab es zumindest früher mal). Dazu bekommen unterschiedliche Anrufergruppen unterschiedliche Rufnummern. Also klingelt es bei mir nun unterschiedlich, je nachdem ob Familie, Freunde, Nervensägen, Firmenkunden, etc. hier anrufen. Und dann gibt es noch ein catch-all Nummer, die direkt nach /dev/null geht. Aber ich schweife ab... Jedenfalls wurde es mit dem Erwerb der wundervollen (sorry, das war ironisch gemeint) Gigaset-Telefonanlage nun möglich, diesen Anrufergruppen auch eigene Klingeltöne zu geben. Ein Umstand, dem ich mich mit viel Liebe gewidmet habe.... Klingeltöne haben mich schon immer fasziniert. Glücklicherweise ist Tom da eher praktisch veranlagt und wählt die ersten verfügbaren Klingeltöne, während ich anhand der "Schönheit" der Melodie die Nummer zuordne. Das hatte zur Folge, daß Tom die häßlichen Klingeltöne bekam und ich die, naja, netteren. Mir Mogelei vorzuwerfen wäre da sicherlich berechtigt, jedenfalls hat Tom nun nicht die am Anfang gewählten ersten Töne sondern die, die ich einfach schrecklich fand... Ob ich ihm nach diesem Geständnis je wieder in die Augen sehen kann? Man wird sehen. ;)
Aber ich schweife ab. Die Zuordnung meiner Klingeltöne entwickelte sich zur Wissenschaft. Der schönste Ton mußte der Nummer zugewiesen werden, auf der die meisten Anrufe eingehen, damit ich nicht den halben Tag den lieblichen Klängen des "Entertainers" lauschen muß. (Das muß ich nun sowieso, gehört aber nicht hierhin. ;)
Der schönste Klingelton war schnell gefunden. Ein wirklich nettes klassisches Stück, das ich abends dann Maja und ihrem damaligen Freund Jan vorspielte. Jan ist wahrscheinlich der Mensch, der (nach meinem Vater) die meiste Allgemeinbildung besitzt (zumindest von den Leuten, die ich kenne), außerdem ist er überdurchschnittlich intelligent und extrem clever. Jemand zumindest, der sich im Medizinstudium so sehr unterfordert gefühlt hat, daß er noch zeitgleich BWL studiert hat. Egal, ich schweife wieder ab. Beide waren jedenfalls zu besuch und ich spielte den Klingelton ab, um rauszufinden, um welche bekannte Melodie es sich handelte. Wir wußten es nicht. Alle. Mehrere spontane Eingebungen ("Orpheus in der Unterwelt" z.B. oder "Peter und der Wolf", das hatte man schließlich in der Grundschule das letzte mal gehört) erwiesen sich als falsch. Wir waren verzweifelt. Als Maja und Jan dann irgendwann gegen 1 Uhr gingen, war es zu spät, meinen Vater anzurufen, um ihm die Melodie vorzusummen... Um etwa halb 3 (nachts!) klingelte dann das Telefon. Jan war dran. Es hatte ihn nicht schlafen lassen, also hat er seine Familie geweckt und ihnen ein nächtliches Ständchen am Telefon gehalten. Nun wissen wir es... Und ich weiß zumindest, ich wäre im Leben nicht drauf gekommen. Maja ging es ähnlich. Und falls sich nun jemals irgendjemand fragen sollte, was denn nun genau die Ruftonmelodie 5 des Siemens Gigaset 4000 ist... es ist die "Peer Gynt: Suite No 1 (In der Halle des Bergkönigs). Hope this helps. ;)
Montag, 11.10.2004
Was früher war...
Ich spiele mit der Idee in meinem Blog eine Art Rückblick auf meine Vergangenheit zu werfen. Also nee, von vorne: Im Jahr 2000 wurde ich stolzer Besitzer einer i-zone-Polaroid-Kamera. Der Grund für die Anschaffung dieser Kamera war der Beginn einer Art Offline-Blogs. Faul wie ich war habe ich das aber nur (mit großen Lücken) bis Anfang 2001 durchgehalten. Nun gammelt der Kram so vor sich hin und interessiert irgendwie niemanden. ;) Dabei sind ein paar ganz nette Sachen dabei, Fotos aus dem Casino zum Beispiel, wo ich zu der Zeit gearbeitet habe. Die letzte Backbone-Fete des Internetproviders ruhr.de, zu dem ich ja irgendwie auch gehört habe. Oder der Tag, an dem ich die Möglichkeit hatte, das Haus von Charles M. Schulz zu besuchen. Eine Handvoll Erinnerungen halt. Und irgendwie wäre es um einige wenige Einträge doch ein klein wenig schade. Nun überlege ich, meine Erinnerungen-Kategorie mit ein paar ausgewählten Einträgen zu erweitern. Aber ich fürchte ohne verbünftigen Scanner wird das sobald nix. Doch ich behalte die Idee mal im Auge. :)
Sonntag, 21.03.2004
Vergangenheitsbewältigung
| Tom: | Oaaah, früher hatten wir einen Flokati-Teppich und darauf stand ein Aluminiumtisch mit einer Rauchglasplatte. Noch heute kann ich mich an diese Schmerzen erinnern. Wenn man in die Tür reinkam hat es schon geblitzt. |
| Oh Gott, der Junge hat einen bleibenden Schaden aus seiner Kindheit zurückbehalten. Aber mal ehrlich, der Tisch und der Teppich waren schwer in, damals in den 70ern. Ich komme zwar vom Land, aber ich stehe nicht mehr in der Kuhscheiße. *grinsüberdasganzegesicht* | |
| Jeden Fingerabdruck hat man gesehen. Es war furchtbar! Und der Flokati hat so gestaubt, das kam man mit dem Putzen gar nicht mehr nach. |
Hehe, 1 Tisch, 3 Sichtweisen. Sehr spaßig. :)
Montag, 08.03.2004
Schwelgen in Urlaubserinnerungen
Beim Raussuchen des Fotos für den vorhergehenden Blogeintrag hatte ich seit langem mal wieder die Gelegenheit in Reiseerinnerungen zu schwelgen. Und ich habe mich an eine Szene ganz zu Beginn unserer Reise erinnert... Wir waren in Chicago mitten im Berufsverkehr und wollten (u.a. auch mangels Nachtunterkunft) schonmal das erste Stück Route 66 fahren. Da es mein Traum war, war klar, daß ich den ersten Teil der Strecke fahren würde, vorher mußte ich aber noch das Route 66-Begin-Schild fotografieren. Also fuhr mein Bruder mitten im dicksten Berufsverkehr im Kreis, um mich nach dem Fotografieren wieder einzusammeln. Tom saß auf der Rückbank (das war wegen seines Schlüsselbeinbruchs auch gar nicht anders möglich). Ich fotografierte, Lars hielt an, um mich einzusammeln, rückte also auf den Beifahrersitz, um mich am Lenkrad platznehmen zu lassen. Ich stellte Sitz und Spiegel ein, als wir eine Polizistin auf uns zuschlurfen sahen. Ihr Blick besagte: "Wenn Ihr da nicht verschwunden seid, bis ich da bin, dann habt Ihr ein Problem..." Ich war wie versteinert und habe mich nicht getraut loszufahren. Lars und Tom drängelten mich, weil wir echt blöde standen. Naja, ich traute mich nicht, und wartete, bis die Polizistin bei unserem Wagen angekommen war. Fenster runtergekurbelt, bloß keine falsche Bewegung machen, immerhin hatte ich genug amerikanische Filme gesehen. ;) "Are you guys from Illinois?" "Äh, nöö..." "It's because you don't have a front license plate." Dann wünschte sie uns eine gute Reise und verschwand. schweißvonderstirnwisch Heute kann ich darüber lachen, damals war mir ganz schön mulmig zumute, und ich glaube, Lars und Tom ging's ähnlich.
Samstag, 16.08.2003
Ausgegraben
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Dienstag, 03.06.2003
Those were good days
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Dienstag, 24.09.2002
Screen Saver wiederentdeckt
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Freitag, 02.08.2002
Geburtstag im Hundehimmel
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