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Gwendolyn's Weblog

Freitag, 27.04.2007

Restless


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Samstag, 24.03.2007

"Oh Julia" :P

Auf meiner Suche nach einem geeigneten Foto zu meinem letzten Blogeintrag bin ich auf ein 14 Jahre altes Bild von mir gestoßen. Und irgendwie hat es doch was von Julia auf dem Balkon, finde ich. ;)

Gwen auf dem Balkon

Der Prophet

Immer mal wieder, wenn mich ein Thema besonders beschäftigt, lese ich den dazu passenden Text im "Propheten" nach, weil ich dieses Buch sehr mag und ich in vielen der Texte etwas finde, was ich vielleicht vorher nicht so gesehen habe. So auch gestern, als ich mir die Stelle über die Freundschaft wahrscheinlich zum x-ten Male durchgelesen habe.

Nach wie vor ist allerdings der Teil über die Kinder der schönste und wie ich finde treffenste im gesamten Buch, und ist auch der Grund, warum ich dieses Buch vor vielen Jahren überhaupt geschenkt bekam.

Damals hatte ich eine Freundin Steffi, mit der ich zusammen bei Starlight Express im "Fronthouse" gearbeitet habe. Ihre Theater AG führte das Stück "Frühlings Erwachen" auf, in der Steffi die Wendla spielte. Links von der Bühne hing ein Bettlaken, auf dem der Text über die Kinder aufgemalt war, sehr liebevoll in der unverwechselbaren "Steffi-Schrift". :) Der Text gefiel mir auf Anhieb und wir redeten noch den ganzen Abend über das Stück und auch über "den Propheten". Zu Weihnachten schenkte sie mir dann das Buch.

Steffi-Schrift
Von den Kindern
Eure Kinder sind nicht eure Kinder.
Sie sind die Söhne und die Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selber.
Sie kommen durch euch, aber nicht von euch,
Und obwohl sie mit euch sind, gehören sie euch doch nicht.
Ihr dürft ihnen eure Liebe geben, aber nicht eure Gedanken,
Denn sie haben ihre eigenen Gedanken.
Ihr dürft ihren Körpern ein Haus geben, aber nicht ihren Seelen,
Denn ihre Seelen wohnen im Haus von morgen, das ihr nicht besuchen könnt, nicht einmal in euren Träumen.
Ihr dürft euch bemühen, wie sie zu sein, aber versucht nicht, sie euch ähnlich zu machen.
Denn das Leben läuft nicht rückwärts, noch verweilt es im Gestern.
Ihr seid die Bogen, von denen eure Kinder als lebende Pfeile ausgeschickt werden.
Der Schütze sieht das Ziel auf dem Pfad der Unendlichkeit, und Er spannt euch mit Seiner Macht, damit seine Pfeile schnell und weit fliegen.
Laßt euren Bogen von der Hand des Schützen auf Freude gerichtet sein;
Denn so wie Er den Pfeil liebt, der fliegt, so liebt Er auch den Bogen, der fest ist.

[Khalil Gibran: Der Prophet]


Samstag, 24.02.2007

Aufräum-Fund :)

Donkey Kong jr.

Dienstag, 18.10.2005

Meine erste Tastatur :)

Jaja, ich habe es mal wieder geschafft und eine Tastatur ruiniert. Und wegen akuter Tastaturknappheit mußte ich auf ganz altes Material zurückgreifen. Hach, mein erster Rechner... es mußte ein Escom sein, denn dort gab es schwarze PCs. Alles was davon noch übrig ist, ist diese Tastatur, die seit Jahren im Schrank rumgammelt. Sie schreibt sich auch irgendwie ein bißchen eingestaubt...


Dienstag, 16.11.2004

Miss you!

Ein November ohne Nokiagame ist kein richtiger November. Mir fehlt etwas. Und das ist eine Lücke, die nichtmal EverQuest II füllen kann. Das Nokiagame war immer etwas Besonderes. Es hat mit Spaß gemacht. Viel Spaß sogar. Und wenn es zu Ende war, dann hat man sich auf das Spiel im nächsten Jahr gefreut. So war es immer. Und nun ist es weg. Das Nokiagame. Zeit, um in Erinnerungen zu schwelgen. Meine Nokiagame Nostalgie-Seite wird wahrscheinlich nie fertig, dazu fehlt mir viel zuviel Material. Und das Design gefällt mir auch nicht mehr... Neu machen werde ich es vorerst nicht. Nicht vor meiner Diplomarbeit. Aber um sich wehmütig daran zurückzuerinnern langt es allemal. Ich will mein Nokiagame zurück... schnüff


Samstag, 13.11.2004

Geweckt durch den Bergkönig

Ich liebe es durch das Klingeln des Telefons geweckt zu werden. Dieser wunderbar unaufdringliche Klang stimmt mich jedesmal wirklich gut gelaunt und verspricht einen gelungenen Tag. Nagut... das war gelogen. Ich hasse Telefonklingeln, Telefone und das Telefonieren. Zumindest in den allermeisten Fällen. (Nachzulesen hier und hier, allerdings bestätigen Ausnahmen die Regel.)

Jedenfalls hatte ich vor Jahren eine absolut geniale Idee, wie ich mein Telefonproblem zumindest ansatzweise lösen kann. Dazu braucht es nur eine sehr große Anzahl von Telefonnummern, die man von der Telekom jedoch problemlos bekommt (10 Stück gab es zumindest früher mal). Dazu bekommen unterschiedliche Anrufergruppen unterschiedliche Rufnummern. Also klingelt es bei mir nun unterschiedlich, je nachdem ob Familie, Freunde, Nervensägen, Firmenkunden, etc. hier anrufen. Und dann gibt es noch ein catch-all Nummer, die direkt nach /dev/null geht. Aber ich schweife ab... Jedenfalls wurde es mit dem Erwerb der wundervollen (sorry, das war ironisch gemeint) Gigaset-Telefonanlage nun möglich, diesen Anrufergruppen auch eigene Klingeltöne zu geben. Ein Umstand, dem ich mich mit viel Liebe gewidmet habe.... Klingeltöne haben mich schon immer fasziniert. Glücklicherweise ist Tom da eher praktisch veranlagt und wählt die ersten verfügbaren Klingeltöne, während ich anhand der "Schönheit" der Melodie die Nummer zuordne. Das hatte zur Folge, daß Tom die häßlichen Klingeltöne bekam und ich die, naja, netteren. Mir Mogelei vorzuwerfen wäre da sicherlich berechtigt, jedenfalls hat Tom nun nicht die am Anfang gewählten ersten Töne sondern die, die ich einfach schrecklich fand... Ob ich ihm nach diesem Geständnis je wieder in die Augen sehen kann? Man wird sehen. ;)

Aber ich schweife ab. Die Zuordnung meiner Klingeltöne entwickelte sich zur Wissenschaft. Der schönste Ton mußte der Nummer zugewiesen werden, auf der die meisten Anrufe eingehen, damit ich nicht den halben Tag den lieblichen Klängen des "Entertainers" lauschen muß. (Das muß ich nun sowieso, gehört aber nicht hierhin. ;)

Der schönste Klingelton war schnell gefunden. Ein wirklich nettes klassisches Stück, das ich abends dann Maja und ihrem damaligen Freund Jan vorspielte. Jan ist wahrscheinlich der Mensch, der (nach meinem Vater) die meiste Allgemeinbildung besitzt (zumindest von den Leuten, die ich kenne), außerdem ist er überdurchschnittlich intelligent und extrem clever. Jemand zumindest, der sich im Medizinstudium so sehr unterfordert gefühlt hat, daß er noch zeitgleich BWL studiert hat. Egal, ich schweife wieder ab. Beide waren jedenfalls zu besuch und ich spielte den Klingelton ab, um rauszufinden, um welche bekannte Melodie es sich handelte. Wir wußten es nicht. Alle. Mehrere spontane Eingebungen ("Orpheus in der Unterwelt" z.B. oder "Peter und der Wolf", das hatte man schließlich in der Grundschule das letzte mal gehört) erwiesen sich als falsch. Wir waren verzweifelt. Als Maja und Jan dann irgendwann gegen 1 Uhr gingen, war es zu spät, meinen Vater anzurufen, um ihm die Melodie vorzusummen... Um etwa halb 3 (nachts!) klingelte dann das Telefon. Jan war dran. Es hatte ihn nicht schlafen lassen, also hat er seine Familie geweckt und ihnen ein nächtliches Ständchen am Telefon gehalten. Nun wissen wir es... Und ich weiß zumindest, ich wäre im Leben nicht drauf gekommen. Maja ging es ähnlich. Und falls sich nun jemals irgendjemand fragen sollte, was denn nun genau die Ruftonmelodie 5 des Siemens Gigaset 4000 ist... es ist die "Peer Gynt: Suite No 1 (In der Halle des Bergkönigs). Hope this helps. ;)


Montag, 11.10.2004

Was früher war...

Ich spiele mit der Idee in meinem Blog eine Art Rückblick auf meine Vergangenheit zu werfen. Also nee, von vorne: Im Jahr 2000 wurde ich stolzer Besitzer einer i-zone-Polaroid-Kamera. Der Grund für die Anschaffung dieser Kamera war der Beginn einer Art Offline-Blogs. Faul wie ich war habe ich das aber nur (mit großen Lücken) bis Anfang 2001 durchgehalten. Nun gammelt der Kram so vor sich hin und interessiert irgendwie niemanden. ;) Dabei sind ein paar ganz nette Sachen dabei, Fotos aus dem Casino zum Beispiel, wo ich zu der Zeit gearbeitet habe. Die letzte Backbone-Fete des Internetproviders ruhr.de, zu dem ich ja irgendwie auch gehört habe. Oder der Tag, an dem ich die Möglichkeit hatte, das Haus von Charles M. Schulz zu besuchen. Eine Handvoll Erinnerungen halt. Und irgendwie wäre es um einige wenige Einträge doch ein klein wenig schade. Nun überlege ich, meine Erinnerungen-Kategorie mit ein paar ausgewählten Einträgen zu erweitern. Aber ich fürchte ohne verbünftigen Scanner wird das sobald nix. Doch ich behalte die Idee mal im Auge. :)


Sonntag, 21.03.2004

Vergangenheitsbewältigung

Tom:Oaaah, früher hatten wir einen Flokati-Teppich und darauf stand ein Aluminiumtisch mit einer Rauchglasplatte. Noch heute kann ich mich an diese Schmerzen erinnern. Wenn man in die Tür reinkam hat es schon geblitzt.
Toms Dad: Oh Gott, der Junge hat einen bleibenden Schaden aus seiner Kindheit zurückbehalten. Aber mal ehrlich, der Tisch und der Teppich waren schwer in, damals in den 70ern. Ich komme zwar vom Land, aber ich stehe nicht mehr in der Kuhscheiße. *grinsüberdasganzegesicht*
Toms Ma:Jeden Fingerabdruck hat man gesehen. Es war furchtbar! Und der Flokati hat so gestaubt, das kam man mit dem Putzen gar nicht mehr nach.

Hehe, 1 Tisch, 3 Sichtweisen. Sehr spaßig. :)


Montag, 08.03.2004

Schwelgen in Urlaubserinnerungen

Beim Raussuchen des Fotos für den vorhergehenden Blogeintrag hatte ich seit langem mal wieder die Gelegenheit in Reiseerinnerungen zu schwelgen. Und ich habe mich an eine Szene ganz zu Beginn unserer Reise erinnert... Wir waren in Chicago mitten im Berufsverkehr und wollten (u.a. auch mangels Nachtunterkunft) schonmal das erste Stück Route 66 fahren. Da es mein Traum war, war klar, daß ich den ersten Teil der Strecke fahren würde, vorher mußte ich aber noch das Route 66-Begin-Schild fotografieren. Also fuhr mein Bruder mitten im dicksten Berufsverkehr im Kreis, um mich nach dem Fotografieren wieder einzusammeln. Tom saß auf der Rückbank (das war wegen seines Schlüsselbeinbruchs auch gar nicht anders möglich). Ich fotografierte, Lars hielt an, um mich einzusammeln, rückte also auf den Beifahrersitz, um mich am Lenkrad platznehmen zu lassen. Ich stellte Sitz und Spiegel ein, als wir eine Polizistin auf uns zuschlurfen sahen. Ihr Blick besagte: "Wenn Ihr da nicht verschwunden seid, bis ich da bin, dann habt Ihr ein Problem..." Ich war wie versteinert und habe mich nicht getraut loszufahren. Lars und Tom drängelten mich, weil wir echt blöde standen. Naja, ich traute mich nicht, und wartete, bis die Polizistin bei unserem Wagen angekommen war. Fenster runtergekurbelt, bloß keine falsche Bewegung machen, immerhin hatte ich genug amerikanische Filme gesehen. ;) "Are you guys from Illinois?" "Äh, nöö..." "It's because you don't have a front license plate." Dann wünschte sie uns eine gute Reise und verschwand. schweißvonderstirnwisch Heute kann ich darüber lachen, damals war mir ganz schön mulmig zumute, und ich glaube, Lars und Tom ging's ähnlich.


Samstag, 16.08.2003

Ausgegraben

Nachher kommt Maja vorbei, um Abschied zu "feiern". Bis zum 8. Dezember fährt sie in die Schweiz um dort einen Teil ihres Praktischen Jahres zu absolvieren. Das wird ganz schön traurig. :( Und damit sie mich nicht vergißt, habe ich ein Foto von mir rausgesucht, das sie mitnehmen kann. Ja, ich weiß, wahrscheinlich ist das voll blöd, aber irgendwie vermisse ich sie jetzt schon. Naja, auf der Suche nach einem halbwegs aktuellen Foto von mir (1999 ist doch einigermaßen aktuell, oder?) ist mir dieses Bild von unserem Hund Shadow und mir in die Finger gefallen. Irgendwie habe ich das Foto immer gemocht, meine Mutter hat es vor einigen Jahren fotografiert, und keiner von uns, also weder Shadow noch ich, ist beim Blitzen wach geworden. :) Und weil Shadow vor zwei Wochen 19 Jahre alt geworden wäre, paßt es doch auch eigentlich ganz gut hierhin, finde ich. Aber so schön ich das Bild auch finde, Maja bekommt natürlich ein Foto, auf dem ich die Augen offen habe. ;)


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Dienstag, 03.06.2003

Those were good days

Irgendwie verbinde ich die meisten Lieder immer mit Erinnerungen. Und wenn ich diese Lieder dann höre, erinnere ich mich wehmühtig an die guten alten Zeiten zurück. Und heute nach dem Klavierunterricht finde ich unter meinem Beifahrersitz so eine uralte Minidisc, sehr aussagekräftig mit "Mix" beschriftet (ich war damals extrem phantasievoll bei sowas). Wahnsinn. Songs, die ich urlange nicht gehört habe, wie z.B. "Out of Space" von "The Prodigy", wohl einer der schlechtesten Songs, der jemals gemacht wurde. Nein, ich muß mich berichtigen, das Video war das schlechteste Musikvideo, das jemals zu einem Song gedreht wurde. Aber wie das so ist, je öfter man sowas hört oder aber auch sieht, desto mehr gewöhnt man sich dran. Und ich habe es oft gesehen. Damals gab es nämlich noch den legendären TV-Sender "Lifestyle" mit der noch viel legendäreren Sendung "Lifestyle Satellite Jukebox", die jede Nacht zwischen 23.00 und 4:00 Uhr ausgestrahlt wurden. Jörg (ausgesprochen: Jörch) und ich haben sie fast jedesmal gesehen (wo hatte ich nur die Zeit her? Achja, ich habe kaum geschlafen...). 5 Stunden Musikvideos. Bei genug Anrufen für ein bestimmtes Video wurde dieses dann gespielt. Da kam man um "Out of Space" nicht drumherum.
Naja, es passierte die Katastrophe, der Sender wurde eingestampft und unser beider Leben verlor doch deutlich an Sinn. In der letzten Woche der "Jukebox" wurden also nochmal die wichtigsten Videos auf VHS-Kassette aufgezeichnet. Jeder Person in unserem Freundeskreis wurde wehmütig und mit Tränen in den Augen diese Kassette gezeigt. So auch Lutz. Mit dem ich kurz drauf, zusammen mit Robert, zum Baseball-Shopping nach Holland fahren wollte. In Roberts Auto, ein alter Kadett mit sehr defekter Heizung. Es war Hochsommer und man konnte die Heizung nicht abschalten. Also: Fenster auf, Heizung an und über die A40. Achja, Kassette ins Autoradio, 60 Minuten "Out of Space". Es war genial. Dazu muß ich sagen, Lutz hatte die Kassette aufgenommen, nicht ich. Mir traut man sowas eher zu (warum wohl?). Allerdings hat Robert die Fahrt in nicht ganz so guter Erinnerung... Doch meine Minidisk heute gibt noch mehr her. "Riechst Du das" von "Codex". Ein Klassiker. Zum Verwechseln ähnlich mit "Rhythm is a dancer" und doch soviel cooler. Mein Mitbewohner Johann meinte damals immer: "Da spricht der leibhaftige Teufel." Wenn er das so mit seinem russischem Akzent sagte, klang das irgendwie niedlich. Aber daß er dieses Lied überhaupt hören konnte, war das Wunder schlechthin. Denn diese CD zu bekommen war ein echter Kampf. Die damals angesagteste Disco war auf jedenfall der "Park" in Dortmund (später Musikzirkus). Angesagt deshalb, weil die ganzen Sauerländer so niedlich über die Tanzfläche der "großen" Disco hoppelten. Aber es gab noch eine kleine Disco, da wurde eher Independent gespielt. Und es gab ein Kino. Und alles zusammen zu einem unglaublich günstigen Eintrittspreis. Wenn in der kleinen Disco dann "Ich möchte ein Eisbär sein" aufgelegt wurde, war es immer Zeit für Carsten und mich zeitweilig in die große Mainstream-Disco zu wechseln. (Wir beide hassen den Eisbär-Song.) Und dort (also in der großen Disco) entdeckten wir es! Den absolut genialen Song von Codex. Und wir Idioten sind nach Hause gefahren ohne zu wissen, was das war. Also, am nächsten Mittwoch rein in den "Park" und den DJ befragt. Doch der wußte von nix. Am Wochenende hatten wir dann Glück. Aber man sollte nicht glauben, daß diese CD so einfach zu bekommen war. Dies ist die richtige Gelegenheit ein Lob auf WOM auszusprechen. Denn wenn irgendwann mal, Kurt Cobain mit Britney Spears ein Duett gesungen hat (wahrscheinlich in einer Kinderkrippe), dann bekommt man diese Rarität sicher nur bei WOM. Und nach nur 3 Wochen hatten sie uns auch diese CD besorgt (nein, nicht Kurt und Britney, die andere CD!). Mittlerweile ist sie schon ganz verkratzt und ich sollte sie dringend mal mp3ifizieren, damit ich diesen Song auch in 20 Jahren noch hören kann. Ach, ich könnte noch stundenlang in den Erinnerungen meiner MD schwelgen, doch es macht einen so traurig. Jörg wohnt inzwischen in Oldenburg, ihn habe ich ewig nicht gesehen, habe nichtmal seine Adresse. Lutz sehe ich vielleicht 3-4mal im Jahr. Meine Gießener WG hat sich in alle Winde verstreut und zu Carsten und Robert habe ich auch keinen Kontakt mehr. Alles sehr deprimierend. Warum kann man die Zeit denn nicht zurückdrehen? Ich glaube, ich setzte mir jetzt Kopfhörer auf und höre ganz laut Musik. Das brauche ich jetzt. Und einen Elch!


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Dienstag, 24.09.2002

Screen Saver wiederentdeckt

Was waren das noch für Zeiten, als die popeligen Windows 3.1 Bildschirmschoner von dem absolut revolutionären "After Dark" abgelöst wurden, wo Fische über den Bildschirm schwammen und man bei den fliegenden Toastbrotscheiben den Bräunungsgrad einstellen konnte. Doch das war alles nichts gegen den 1993 auf den Markt kommenden Johnny Castaway, der einsam auf einer Insel sein Dasein fristete. Man konnte ihm stundenlang zusehen (sofern das Teil nicht abstürzte), wie er auf der Insel so rumlebte. Ein Highlight waren dann natürlich die Feiertage, an denen er sein aus nur einer Palme bestehendes Heim festlich dekorierte. Und was der Mann alles hinter seiner Palme hervorholte, das war einfach sagenhaft. Doch 3 Jahre später (1996) gab es ein neues Highlight in der Screensaver-Szene. Den Macaroni-Bildschirmschoner. Leider sind die zu "Hey Macarena" tanzenden Nudeln nur in der mit Werbung versehenen Kurzfassung umsonst zu haben. Aber ganz ehrlich, es lohnt sich :-)


Freitag, 02.08.2002

Geburtstag im Hundehimmel

Heute wäre unser Hund Shadow 18 Jahre alt geworden. Und jedes Jahr an seinem Geburtstag hat er ein Eishörnchen, wahlweise mit einer Kugel Schoko- oder Vanilleeis bekommen. (Wieso eigentlich nie Erdbeer? Da muß ich meine Eltern mal fragen...) Die Kugel Eis hat er immer mit einem Mal runtergeschluckt (das muß doch furchtbar kalt gewesen sein, in seinem Hundemagen) und danach hat er dann das Hörnchen gegessen. Ich weiß noch, wie wir uns immer erschreckt haben, wenn er die Kugel so runtergeschlungen hat. Wir konnten ihm nie beibringen, das Eis wie ein zivilisierter Hund zu lecken. Heute werde ich im Andenken an den liebsten Hund der Welt ein Eis essen gehen. Ein Hörnchen mit einer Kugel Schokoeis. Und dabei werde ich ganz fest an ihn denken...


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